28 Jun

BSI-Standard für sichere Browser

Pünktlich zum Frühlingsanfang hat das renommierte Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) den „Mindeststandard für sichere Web-Browser“ veröffentlicht. Und darin finden wir… jede Menge Altbekanntes. Viele Funktionen hätten unsere digitalen Surfbretter, seien sehr komplex und mächtig, hätten viele Fehler – irgendwie haben wir das alle schon einmal gehört.

Die zusammenfassende Tabelle der Eigenschaften gängiger Browser hält dann auch keine Überraschung mehr bereit. Ob Firefox, Chrome oder Internet Explorer: Alle erfüllen die „neuen“ Anforderungen aus Sicht des BSI in etwa gleich gut. Oder besser gesagt gleich schlecht.

Wer aber genau liest, findet doch noch den entscheidenden Passus. Da steht nämlich, dass die beschriebenen Mindeststandards nur für sogenannten „normalen Schutzbedarf“ gelten. Die weitschweifige Definition des BSI von „normal“ ist nicht wirklich beruhigend. Man hat das ungute Gefühl, sie bedeutet letztlich so etwas Ähnliches wie „egal“. Ihnen ist die Sicherheit Ihrer professionell genutzten IT aber nicht egal?

Dann empfiehlt das BSI den „Einsatz erweiterter Lösungen“, darunter auch „Remote-Controlled-Browser-Umgebungen“. Dieser Empfehlung schließen wir uns an und finden das völlig normal!

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