03 Mrz

Grenzen für mehr Freiheit

„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“, sagte einst Goethe. Fast könnte man glauben, der Dicherterfürst hatte damals schon das Informationszeitalter vor Augen. Jeden Tag ist im Internet mehr möglich als noch gestern. Das freut auch Online-Gangster und Cyberkrieger, denen man in der eigenen Infrastruktur tunlichst nicht begegnen möchte.

So bleibt Administratoren nichts anderes übrig, als die unbegrenzten Möglichkeiten wieder einzuschränken, um das eigene Netzwerk vor Angriffen zu schützen. Idealerweise ist alles verboten, was nicht unbedingt und aus gutem Grund benötigt wird – nicht etwa umgekehrt. Wer suchet, der findet – und wer nicht findet, sucht eben weiter. Das gilt insbesondere für Sicherheitslücken, von denen viele – unerkannt von Sicherheitsexperten – teils jahrelang ausgenutzt werden.

Gezielte Erlaubnis nimmt permanent forschenden Angreifern viel Wind aus den Segeln. Dem weisen Goethe zum Trotz ist der Interessenkonflikt vorprogrammiert: AnwenderInnen wollen keine Beschränkungen, Daten- und Betriebssicherheit erfordern sie hingegen.

Umso wichtiger ist es, genau zu wissen, wo die sprichwörtlichen „roten Linien“ verlaufen müssen. Wohlgemerkt: Es soll nicht darum gehen, BenutzerInnen grundlos zu bevormunden. Ziel muss sein, Umgebungen zu schaffen, in denen vorhandene Möglichkeiten gefahrlos genutzt werden können.

Wir geben unsere Erfahrungen in Sachen IT-Sicherheit und Datenschutz gerne weiter – an Unternehmen, Behörden und Nicht-Regierungsorganisationen. Fragen Sie uns.

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