24 Apr

QuerGedacht: Fast wie im Krieg…

Die Bewohner von Dallas wurden vor einigen Tagen sehr unsanft geweckt: Mitten in der Nacht schrillten sämtliche Sirenen der Stadt los. Eineinhalb Stunden lang ließen sie sich nicht abstellen und ertönten immer wieder. Der flächendeckende Alarm ist eigentlich zur Warnung bei Großschadenereignissen gedacht, in diesem Fall war es ein spektakulärer Fehlalarm. Was man vor 30 Jahren wohl noch am ehesten Serienfiesling J. R. Ewing zugeschrieben hätte, bewerkstelligen heute reale Bösewichte mit fundierten IT-Kenntnissen. Die Stadtverwaltung geht von einem Hackerangriff auf das Gefahrenwarnsystem der Stadt aus. Offenbar könnte es Hackern gelungen sein, in die internen Netzwerke einzudringen und die Sirenen einzuschalten. Sie sind der Meinung, sowas darf gar nicht gehen? Finden wir auch – und hoffen, dass bei den Verantwortlichen nun auch im übertragenen Sinne die Alarmglocken klingeln.