28 Mrz

QuerGedacht: Wikileaks, die CIA und der heiße Tipp

Wikileaks macht wieder einmal von sich reden – mit „Vault 7“. Womit? Mit veröffentlichten Geheimdokumenten, diesmal von der CIA. Darin steht, wie der Geheimdienst Sicherheitslücken in Computersystemen und elektronischen Geräten wie etwa Fernsehern aufspürt, um sie zu nachrichtendienstlichen Zwecken zu nutzen. Spione, die spionieren – wer hätte das gedacht.

Die Whistleblower-Plattform will ihre Erkenntnisse nun den Herstellern zur Verfügung stellen, damit diese die Schwachstellen in ihren Produkten beseitigen können. So hat die weltweite Vernetzung doch ihr Gutes: Dubiose Machenschaften lassen sich nie wirklich lange geheim halten. Aber die Faktenlage?

Eher dünn, vorsichtig gesagt. Es gibt Sicherheitslücken – wussten wir. Kann man ausnutzen, ist gefährlich – schon klar. Vorbeugender Schutz ist möglich und schont die Nerven – stimmt, können wir uneingeschränkt bestätigen! Dass man es eben auch TUN muss, DAS scheint sich noch nicht überall herumgesprochen zu haben. Wir sagen es also hiermit noch einmal. Sicherheitshalber.